Holland, 23. März 2009
Zähneputzen vor dem Essen
Kinder unter fünf Jahren haben im Durchschnitt vier Zahnlöcher. Aber das ist eine gewaltige Verbesserung gegenüber früher. Im Jahr 1969 hatten Kinder dieses Alters durchschnittlich fünfzehn Zahnlöcher. Seit 1993 sind es jetzt drei bis vier Löcher pro Kind. Die Zahnärzte vermuten allerdings, dass Kinder in letzter Zeit wieder mehr Karies bekommen haben.
In unserem Land werden jedes Jahr knapp zweihunderttausend Kinder geboren. Wenn sie fünf Jahre alt sind, haben einhunderttausend Kinder Löcher in den Zähnen. Wenn wir Röntgenaufnahmen von ihren Gebissen machten, würden wir sogar noch mehr Löcher entdecken. Den Mund eines kleinen Kindes zu röntgen, ist allerdings technisch kaum möglich – jedenfalls nicht für eine so große Zielgruppe. Deshalb machen wir es fast nie, und müssen wir unsere Behandlungen auf dem basieren, was wir auf der Oberfläche sehen – eben die vier Löcher.
Jaap Veerkamp, ein pädiatrischer Zahnarzt und Angestellter im Akademischen Zahnheilkundezentrum in Amsterdam (ACTA), meint dazu: „Zähne scheinen besonders anfällig für Löcher zu sein, wenn sie frisch durchgebrochen sind. Eltern sollten daher gut auf die Pflege dieser Zähne und auf eine gesunde Ernährungsweise ihrer Kinder achten. Kinder, die viel essen, was Karies verursacht – alles Süße zum Beispiel – sind besonders kariesgefährdet. Kinder dieses Alters finden instinktiv Süßes leckerer als Saures. Der Geschmack am Sauren kommt später – man denke nur, wie beliebt saure Drops bei älteren Kindern sind. Auch Erfrischungsgetränke sind extrem schlecht für die Zähne.“
Jaap Veerkamp fährt fort: „Sobald sich, gewöhnlich im Unterkiefer, die erste feine weiße Linie zeigt, sollten Sie als Eltern sofort mit guter Mundhygiene beginnen. Versuchen Sie beispielsweise die Zeiten, zu denen das Kind Süßes isst oder trinkt, einzuschränken. Lassen Sie Ihr Kind nicht den ganzen Tag lang süße Getränke trinken. Geben Sie ihm nachts keine Flasche mit einem süßen Getränk. Auch nicht mit Milch, denn Milch enthält Laktose, also Milchzucker. Spülen Sie ihm vor dem Schlafengehen den Mund mit Wasser aus. Zweimal tägliches Putzen mit einer Fluor-Zahnpasta sollte natürlich eine Selbstverständlichkeit sein. Es gibt jetzt praktische kleine Fingeraufsätze zu kaufen, mit denen Sie die Zähne und das Zahnfleisch Ihres Babys säubern und massieren können. Kleinen Kindern gefällt das. Solche Fingeraufsätze sind glatt und schön zum Nuckeln. Für die Eltern ist es einfach, ein wenig Kinderzahnpasta auf sie drauf zu tun. Das eigentliche Putzen ist noch nicht besonders wichtig; wichtiger ist, dass Sie etwas Fluor-Zahnpasta auf die Zähnchen bekommen.“
Quelle: Babysprechstunde, herausgegeben von Difrax B.V.
Firmenprofil Difrax
Difrax Inc. wurde 1967 gegründet und ist in Holland eine der größten führenden Marken im Bereich innovativer und moderner Baby- und Spielzeugartikel, z. B. Babyflaschen, Beruhigungssauger, Pflegeartikel und Stofftiere. Auch im internationalen Rahmen ist Difrax bei Babyartikeln ein Schrittmacher. Difrax Produkte zielen darauf ab, sowohl Babys als auch Eltern das Leben so angenehm wie möglich zu machen. Die Produktpalette von Difrax ist u.a. in Babyläden, Drogerien, Apotheken und Kaufhausketten zu finden.